Konjunkturtacho 2/2010
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Stimmung steigt
Die guten Konjunkturaussichten der deutschen Industrie befeuern auch die Stimmung in der
heimischen Automobilbranche. So setzt sich das seit Jahresbeginn positive Stimmungsbild
des FREITÄGER Konjunkturtachos nahtlos fort. Innerhalb der vergangenen drei Monate stieg
der Geschäftsklima-Index der Autoindustrie um 17 auf 66 Punkte – und damit auf den höchsten
Stand seit 24 Monaten.
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Vor allem Hersteller und Zulieferer zeichnen für das Stimmungshoch verantwortlich. Angesichts
rekordverdächtiger Exportquoten stieg der Gradmesser der Zufriedenheit der Autoproduzenten
um 26 Punkte. Dabei halten sich Zufriedenheit mit dem abgelaufenen Quartal und Erwartungshaltung
für die kommenden drei Monate auf hohem Niveau die Waage. Vor allem die deutschen Premiumhersteller
zeigen Flagge und lassen das schwere Vorjahr zunehmend vergessen.
Noch steiler nach oben verläuft die Stimmungskurve bei den Zulieferern. Mit 83 Punkten erreichen
die Komponentenhersteller bislang in dieser Höhe nicht bekannte Werte. Auch für das kommende Quartal
ist die Erwartungshaltung mit 81 Punkten so hoch wie nie. Volle Auftragsbücher in Verbindung mit
Sonderschichten in den Betrieben sorgen für einen stabilen Aufwärtskurs.
Die noch immer etwas schwächelnde Inlandsnachfrage dagegen lässt Händler und Autobanken weniger
zuversichtlich in die Zukunft schauen. Sorgte das vergangene Quartal mit 56 Punkten noch für
zurückhaltende Zufriedenheit auf der Handelsebene, ist der Erwartungsindex mit 25 Punkten für die
kommenden Monate auf deutlich niedrigerem Niveau.
Diese gedämpfte Zuversicht teilen auch die Autobanken. Nach einem kurzen Zwischenhoch zu Ende
des vergangenen Quartals neigt sich die Stimmungskurve bei den Finanzdienstleistern wieder nach
unten. Mit 46 Konjunkturtacho-Punkten bilden die Banker das Stimmungs-Schlusslicht.
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